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Meine künstlerische Vision ist es, das MITEINANDER, das Menschliche und die kulturelle VIELFALT sichtbar zu machen. Was ist Identität? Was bedeutet uns Gemeinschaft, global, der RESPEKT vor dem Anderen? Meine Bilder bringen scheinbare Kontraste für den Betrachter zusammen. Plastizität und Realismus treffen auf Abstraktion. Kräftige Farbe trifft Linie. Tiefe trifft Fläche. Unbewegliches wird dynamisch. Bewegliches wird zur Momentaufnahme. So schaffe ich eine Kraft, die zusammenhält, was scheinbar unvereinbar ist.

 

Im Zug, am Frankfurter Hauptbahnhof und Bad Camberg, an vielen anderen öffentlichen Plätzen findet statt, was eine Gesellschaft ausmacht: Die Suche nach Ruhe in der Hektik, nach Harmonie im Chaos. Gegensätze sind Gegenüber. Kontrapositionen. Inmitten dieser „Durchgangsstationen menschlicher Vielfalt“ reifte in mir die Idee des „Miteinander, nicht gegeneinander!“ Aus ihr entstand meine persönliche Herangehensweise. Mein künstlerisches Konzept, das ich nach und nach in Gesprächen mit Familie, Freunden und Kollegen entwickelte: Gehen wir alle so miteinander um, dass wir eine tragbare Perspektive für alle bekommen?

Für uns, für unsere Erde. Trotz KONTRA. Gemeinsam für das Ganze!

 

Mein Fokus als Kunstmaler liegt auf Menschen und PORTRAITS. Mit Tiefe und Mehrdimensionalität experimentiere ich zudem in gemalten Collagen.

 

Kunststudium an der Kunstschule Westend in Frankfurt (heute: Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design) mit den Schwerpunkten Grafik-Design, Illustration und Freie Malerei. Meine Lehrer förderten die Vielfalt und die Experimentierfreude: Der Gründer der Kunstschule, Carlo Ruppert ( 1997), sein Nachfolger Walter Baum ( 2007), Jazz-Musiker Tilmann Gasch, und der Kunsthistoriker Friedhelm Häring, um nur einige zu nennen.

 

Familie ist Leben. Heimat unterliegt Veränderung. Meine Ateliers sind offene Räume, eng verzahnt mit dem Leben. Spielen wir noch oder male ich schon? Mein erstes Atelier eröffnete ich 1971 in Rodgau-Dudenhofen. Das Gemälde "Mona Rodgau" ist Schlusspunkt und Beginn einer neuen Entwicklung, die mein weiteres Schaffen bestimmt:  Die "Monas" vor verstädtertem Hintergrund lösen sich auf und werden neu interpretiert. Der Kulturpreis der Stadt Rodgau von 1984 und die Berichte über mich als „Pendlerzeichner zwischen Bad Camberg und  Frankfurt“ bestätigen mich auf meinem künstlerischen Weg.

 

Auch in meinen zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungenin Hessen und  im In- und Ausland setze ich Akzente zum Thema Identitäten im Wandel.